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Der Downhill Roller – eine Alternative zum Fahrrad

Unter Downhill Roller, oder auch Downhill Scooter, versteht man einen Tretroller, der für schwereres Gelände geeignet ist. Wie der Name bereits andeutet, ist diese Rollerart für das Bergabfahren geeignet. Die Downhill Scooter können natürlich auch wie ein herkömmlicher Roller getreten werden zum Beispiel für den Stadtgebrauch. Um den Roller bergauf zu transportieren, wird er normalerweise geschoben, oder per Transportmittel, z.B. Seilbahnen mitgenommen.

Downhill Roller
Ein Downhill Roller gehört zwar in die Kategorie der Tretroller, unterscheidet sich jedoch in folgenden Punkten:

1. Reifengröße: Bei einem Tretroller für Erwachsene liegt der Durchmesser des Vorderrades bei 20 Zoll (ca. 51 cm), während beim Downhill Scooter der Durchmesser 26 Zoll (ca. 66 cm) beträgt.

2. Trittbrett: Das Trittbrett ist höher gelegt, um mehr Geländefreiheit zu erzielen. Das Trittbrett ist zudem extra rutschfest und sehr stabil.

3. Federgabelung: Die Downhill Roller verfügen über Federgabelungen, die zusammen mit den dicken Reifen Stöße absorbieren und das Bergabfahren komfortabler gestalten.

4. Gabel: Die Gabel ist nicht vertikal wie beim Tretroller, sondern ist schräg zum Fahrer geneigt.

Wozu ist ein Downhill Roller geeignet?

Dieses Fahrzeug eignet sich zum Bergabfahren in schwerem Gelände, ist aber auch ein ausgezeichneter Fahrradersatz für die Fortbewegung in jedem Gelände. Der Roller kann auch benutzt werden, um sich in der Innenstadt fortzubewegen und z.B. zur Arbeit zu fahren. Die Nutzung des Rollers wird insbesondere von Personen geschätzt, die Gelenkprobleme vom Fahrradfahren haben. Aufgrund der Haltung die der Fahrer auf dem Roller hat, als auch der Bodennähe die maximale Kontrolle über das Gefährt beschert, eignet er sich für komfortables und gelenkschonendes Fahren für ein großes Spektrum von Fahrern.

Welche Voraussetzungen sollte ein Downhill Roller erfüllen?

Ein Roller dieser Kategorie sollte auf jeden Fall folgende Merkmale tragen:

1. Eine gute Federung: Beim Bergabfahren in schwerem Gelände ist es wichtig, die Stöße abzudämpfen. Das schützt den Roller nicht nur vor verschleiß, aber auch den Fahrer vor Erschöpfung.

2. Ein geeignetes Trittbrett: Das Trittbrett muss höher gelegen sein, um den Bodenkontakt beim Fahren zu minimieren. Zudem muss es sehr rutschfest sein, und aus stabilem Bau sein.

3. Bremsen: Der Roller sollte unbedingt mit guten Scheibenbremsen ausgestattet sein, um für Sicherheit zu sorgen.

4. Die richtigen Reifen: Die Reifen sollten breit sein, ähnlich wie bei einem Mountain-Bike. Zudem sollte das Rad groß sein. Dies dient einerseits der besseren Bodenhaftung, ist aber auch wichtig um Stöße zu absorbieren.

5. Der Rahmen: Ein Roller dieser Kategorie sollte unbedingt aus einem stabilen Rahmen gebaut sein. Er wird somit schwerer und sicherer sein.

Wie wird ein Downhill Roller gefahren?

Der Roller kombiniert Joggen mit Fahrradfahren. Der Fahrer steht mit dem einen Bein auf dem Trittbrett, während mit dem anderen Bein getreten wird. Aufgrund der Bodennähe des Trittbretts, ist der Roller sehr einfach zu kontrollieren, und der neue Fahrer wird sich sehr schnell mit dem Roller vertraut machen können. Tatsächlich können neue Fahrer schon nach dem ersten Mal fahren die komplette Kontrolle über den Roller erlangen, und an ihrer Fahrtechnik feilen.

Idealerweise wird der Downhill Scooter zum Bergabfahren benutzt. Dabei kann der Fahrer sich mit beiden Beinen auf das Trittbrett stellen, und sich ausschließlich auf das Lenken und Bremsen konzentrieren. Der Roller ist dabei dank seiner Federung und Fahrweise sehr gelenkschonend. Sollten Muskelkrämpfe oder andere körperliche Ermüdungen auftreten, kann der Fahrer ganz einfach die Tritttechnik wechseln, und somit der Erschöpfung aufgrund monotoner Bewegungsabläufe vorbeugen. Dies ist ein großer Vorteil der Roller gegenüber dem herkömmlichen Fahrrad.

Welche Arten des Downhill Rollers gibt es?

Es gibt drei Abzweigungen des herkömmlichen Downhill Scooters. Die eine ist der Monsterroller. Dieses Gerät erhält seinen imposanten Namen von der Breite seine Reifen. Bei diesen walzenartigen Rädern handelt es sich um stollenbereifte Ballonräder, die bei jedem Gelände für maximale Bodenhaftung und Stoßdämpfung sorgen. Monsterroller sind mit mechanischen Bremsen ausgestattet und besitzen einen sehr schweren und stabilen Rahmen. Sie bringen satte 20 kg auf die Waage. Diese Art des Downhill Scooters wird normalerweise nur im Rahmen von Sport, darunter Extremsport und Funsport verwendet.

Eine weitere Unterkategorie des Downhill Scooters ist die Elektroversion. Hier wird der Roller von einem Elektromotor unterstützt. Diese Version des Rollers ist sehr hilfreich beim Bergauffahren, und löst so den Fahrer vom schieben ab, und macht ihn von Transportmitteln unabhängig.

Zu guter Letzt gibt es auch den klappbaren Downhill Scooter. Dieses Gefährt lässt sich zusammenfalten, und somit ohne Schieben transportieren. Es kann somit auch für eine längere Reisen in Richtung interessanterer Fahrtgelände im Auto sicher verstaut werden.
Zudem sollte auch angemerkt werden, dass bei Downhill Scootern zwischen Rollern für Kinder und Erwachsene unterschieden wird. Der Hauptunterschied ist hierbei die Größe und das Design.

Wo darf man Downhill Roller fahren?

Tretroller generell werden gesetzlich nicht als Fahrzeuge angesehen. Somit gelten Beschränkungen für Licht, Helm und Bremsen nicht. Man darf aber deswegen auch keine Fahrradwege benutzen. Der Roller darf im Fußgängerweg gefahren werden, und bei Bedarf darf auch die Straße benutzt werden. Absperrungen müssen wahrgenommen und nicht überschritten werden. Das Befahren von Waldwegen und Wanderwegen ist natürlich frei gestattet.