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Stunt Scooter Test – die besten Trick Roller im Überblick

Stunt Roller – oder auch Trick Roller genannt – sind voll im Trend, sowohl bei Kindern als auch Jugendlichen. Selbst Erwachsene Profis richten regelmäßig Scooter Contests aus. Die Nachfrage an den hippen Scootern ist groß. Doch worauf sollte man beim Kauf achten? Welchen Stunt Scooter kaufen? Welche Modelle eignen sich als Stunt Scooter für Anfänger? Bei all dem versuchen wir dich mit unserem Stunt Scooter Test zu unterstützen! Falls dich nur die Stunt Scooter Tests interessieren, diese findest du am Ende des Artikels. Dort liefern wir dir unsere Erkenntnisse zu ausgewählten Modellen. Wir arbeiten daran, diese Liste stets zu erweitern!

Stunt Scooter Test Ratgeber

Was zeichnet den Stunt Scooter aus?

Ein Stunt Scooter ist auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher Tretroller. Beschäftigt man sich aber mal genau mit den einzelnen Bestandteilen, so merkt man schnell, dass dieser Rollertyp sich von gewöhnlichen Tretrollern doch deutlich unterscheidet. Ein Stunt Scooter ist vollends darauf ausgelegt, in der Halfpipe eine gute Figur abzulegen. Seine Konstruktion ermöglichen dem Fahrer allerlei Tricks und Stunts, weshalb er gerne als Trick Roller bezeichnet wird. Dafür müssen Stunt Scooter um einiges leichter sein als herkömmliche Roller. Je leichter, desto besser. Denn umso besser sind Stunts durchzuführen. Logisch, je schwerer der Roller, desto schwieriger ist es, diesen durch die Luft zu wirbeln. Ein schwerer Roller ist einfach deutlich weniger flexibel. Ein schönes Beispiel für einen Vorzeige- Stuntscooter ist der Cox Swain X-385. Große Unterschiede zwischen einem Stunt Scooter für Kinder und einem für Erwachsene gibt es übrigens kaum.

Da Stunt Scooter nicht nur zum gemütlichen Hin und Herfahren genutzt werden, sondern im Skatepark auch mal einiges abbekommen, sollten sie natürlich auch um einiges stabiler sein. Aus diesem Grund lassen sich Stunt Scooter nicht zusammenklappen, da dies den Roller instabiler machen würde. Stattdessen besteht ein Stunt Scooter nur aus 2 äußerst robusten Einzelteilen – der Bar und dem Deck. Verbunden und stabilisiert werden diese beiden Komponenten durch die Gabel und die Klemme.

Wie du siehst, gilt es bei einem Kauf eines Stunt Scooters auf einige Komponenten zu achten. Die wichtigsten Kriterien in unserem  Stunt Roller Test folgen nun.

Stunt Scooter Test – und Kaufkriterien im Überblick

Beim Kauf eines Stunt Scooters gibt es einige wichtige Details, die beachtet werden sollten. Diese Dinge sind auch großteils die Kriterien, nach denen wir unsere Stunt Scooter Test Modelle bewerten.

Stunt Scooter Test – Kriterium #1: Das Material

Wie bereits erwähnt, sind Stunt Scooter etwas größeren Belastungen ausgesetzt als normale Freizeitscooter. Wer im Skatepark neue Tricks und Stunts ausprobiert, dem wird es zu Beginn auch immer wieder mal vom Roller werfen. Klar, man muss erstmal üben,üben,üben. Da gehören eben auch kleinere Stürze dazu. Dementsprechend wird auch der Trick Roller öfter mal auf dem harten Asphalt geknallt. Gerade zu Beginn, deshalb ist ein hochwertiges, robustes Material bei einem Stunt Scooter für Anfänger besonders wichtig.

Damit du auch lange Spaß an deinem Stunt Roller hast, solltest du auf ein hochwertiges, robustes Material achten. Bei hochwertigen Scootern sind das Deck und die Bar aus Aluminium gefertigt. Darauf solltest du auf jeden Fall achten! Denn Aluminium ist auch sehr leicht, was beim Durchführen von Stunts auf jeden Fall von Vorteil ist. Premiummodelle bieten häufig sogar Komponenten aus 2 verschiedenen Sorten Aluminium, die zu einem gepresst werden. Diese Variante wäre sogar noch stabiler als die normale Aluminium Version und schon fast „unkaputtbar“. Natürlich kosten diese Modelle aber eben auch dementsprechend mehr.

Stunt Scooter Test – Kriterium #2: Die Räder

Welche Wheels du wählen solltest, hängt von deinen persönlichen Präferenzen ab. Grundsätzlich unterscheiden sich die Räder in ihrer Größe und ihrer Härte. Größentechnisch findest du meistens Varianten mit 110mm Durchmesser und 120mm Durchmesser. Mit den kleineren Wheels erreichst du eine höhere Beschleunigung und bist im Skatepark wesentlich flexibler unterwegs. Soll der Stunt Scooter auch mal außerhalb der Halfpipe zum Einsatz kommen, können größere Räder mehr Sinn machen. Mit denen ist man auf uneben Straßen und Wegen sicherer und besser unterwegs.

Für die Härte der Wheels gilt fast die identische Argumentation. Für den reinen Gebrauch als Trick Roller dürfen die Räder ruhig so hart sein wie möglich. Eine bessere Beschleunigung und höhere Geschwindigkeit ist damit gewiss. Wird der Stunt Scooter dagegen auch mal als Fortbewegungsmittel durch die Stadt benutzt, sollten man eher auf weichere Räder setzen. Je weicher das Rad, desto besser federt es Unebenheiten des Bodens ab.

Beachtet solltest du allerdings, dass jeder Scooter anders gebaut sein und deswegen eventuell eine bestimmte Rollengröße nicht aufnehmen kann.

 Stunt Scooter Test – Kriterium #3: Das Headset

Ein weiteres, enorm wichtiges Bestandteil des Stunt Scooters ist das Headset. Es wird meistens auf die Heatube des Decks montiert und ist dafür verantwortlich, dass die Gabel sich gut drehen kann. Bei Headsets unterscheidet man hauptsächlich in Standard und integrated.

Das Standard Headset wird nochmals unterteilt in Threaded (mit Gewinde) und Treadless (ohne Gewinde). Threaded Headsets sind am günstigsten und werden häufig in Stunt Scootern für Anfänger verbaut. Diese werden mit der Gabel verschraubt und an der Downtube befestigt. Diese Art Headset sorgt allerdings nicht für so einen perfekten Lauf und kann mitunter etwas schwerfällig sein.

Für Threadless Headsets ist ein extra Compression System notwendig. Der Vorteil dabei ist, das wesentlich mehr Druck auf die Kugellager ausgeübt werden kann als bei threaded Headsets. Dadurch läuft der Scooter in Summe wesentlich leichtgänger!

Die Creme de la Creme der Headsets ist aber die integrated Variante. Diese sind auch vom Aufbau deutlich am unkompliziertesten. Dabei werden einfach 2 separate Lager in die dafür vorgesehenen Mulden im Deck gepresst. Damit auch hier genügend Druck auf die Lager ausgeübt wird, benötigt man wieder ein Compression System.

Falls du dir deinen Scooter selbst zusammenstellen möchtest, solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass dein Headset auch zum Deck passt. Integrated Headset passen nämlich nur zu Decks, die auch dafür gemacht sind!

Stunt Scooter Test – Kriterium #4: Compression System

Direkt in Verbindung mit dem Headset steht das Compression System. Das Compression System ist dafür verantwortlich, dass die Bar und die Fork so an das Headset gepresst wird, damit genügend Druck auf die Kugellager im Headset ausgebübt wird. Nur dann können diese ihr ganzes Potential entfalten und möglichst sauber laufen.

Welches Compression System für einen infrage kommt, hängt mit der Fork und dem Headset zusammen. Auch die Headtubes der Decks müssen passen. Diese Komponenten müssen aufeinander abgestimmt werden. Es gibt 4 verschiedene Compression Systeme – SCS, ICS, HIC und HIC. Weitere Infos zu den einzelnen Systemen findest du in unserem Artikel zu den Compression Systemen.

Wir empfehlen stets zum SCS System. Das ist am einfachsten aufgebaut und bietet die meisten Kombinationsmöglichkeiten. Hierbei werden einfach Compression und Clamp (Klemme) kombiniert. Somit spart man sich hier schon mal Geld, da man zwei Einzelteile in einem bekommt. Die SCS Clamp liefert im oberen Bereich einen etwas größeren Durchmesser. Mit dieser Seite wird sie dann einfach über die Gabel gesteckt. Anschließend wird der Lenker in die Clamp gesteckt. Dann werden die meist 4 Schrauben einfach festgezogen. Alles relativ unkompliziert bei einem super Ergebnis, weshalb das SCS System nicht zu unrecht häufig als das Beste betitelt wird!

Stunt Scooter Test – Kriterium #5: Die Fork (Gabel)

Die Gabel oder in der Szene „Fork“ genannt, ist ebenfalls ein elementar wichtiger Bestandteil. Sie ist nicht nur als Befestigungsstück für das Vorderrad zuständig, sondern fungiert auch als Verbindungsstück zwischen Deck und Bar. Die Wahl der Gabel hat maßgeblichen Einfluss darauf, welches Compression System und welche Bar genutzt werden können.

Man unterscheidet zwei Typen von Gabeln – Threaded und Threadless Forks. Die Threaded Variante werden heutzutage für die neueren Modelle eigentlich kaum noch benutzt ( meist nur bei Billig Scootern), weshalb wir darauf gar nicht näher eingehen möchten. Die Threadless Gabeln sind in der Regel aus Alu gefertigt. Besonders hochwertige Modelle werden CNC aus einem Stück gefertigt.

Der Aufbau der Gabel ist unterschiedlich und entscheidet darüber, welches Compression System genutzt werden kann. Die meisten Forks haben ein Innengewinde, über das die Compression befestigt werden kann. Darauf solltet ihr auf jeden Fall vorher achten!

Damit ihr eure Räder ordnungsgemäß in die Fork einbauen könnt, benötigt ihr sogenannte Spacer. Das sind kleine Scheiben, die zwischen Kugellager und Fork eingesetzt werden, damit die Rolle keinen losen Raum hat und auf das Kugellager möglichst viel Druck ausgeübt wird. Modernste Gabeln sind sogar so gebaut, dass die Spacer bereits in die Fork integriert sind. Separate Spacer wären da gar nicht nötig.

Stunt Scooter Test – Kriterium #6: Die Clamp (Klemme)

Die Clamp ist in erster Linie dafür da, um den Lenker an der Gabel zu befestigen. Hier ist eigentlich nur eine Sache wichtig, und zwar dass die Größe der Clamp zur jeweiligen Bar passt. Eine Klemme bietet in der Regel zwei Größen – 31,8mm Durchmesser oder 34,9mm (Oversized). Wobei Oversized Clamps den Vorteil haben, dass sie mithilfe eine Hülse den Innendurchmesser verringern kann. Somit passen Oversized Bars auch problemlos zu Standard Bars. Du solltest also am besten immer zu den Oversized Variante greifen, dann wirst du keine Probleme haben.

Stunt Scooter Test – Kriterium #7: Die Bar

Der Lenker des Scooters ist natürlich ebenfalls sehr wichtig. Bei der Wahl des richtigens Lenkers gilt es auch ein paar Dinge zu beachten. Zum Einen wäre da das Material. Bars sind entweder aus Alu oder aus Stahl gefertigt. Während Stahl natürlich robuster ist und einiges mehr aushält, ist es dagegen auch viel schwerer als Aluminium. Wie du bereits weißt, sollte ein Stunt Scooter möglichst wenig auf die Waage bringen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und hier entscheidet wirklich der persönliche Geschmack.

Weiterhin ist die Größe der Bar entscheidend. Damit ist der Außendurchmesser des unteren Endes gemeint. Die Größen ähneln dabei denen der Clamp – 31,8mm und 34,9mm. Wichtig ist, dass sowohl Bar, Clamp, Fork und Compression größentechnisch zusammenpassen müssen.

Auf die Lenkerhöhe sollte man ebenfalls achten. Du möchtest ja möglichst entspannt fahren und dir nicht den Rücken kaputt machen, weil deine Bar für dich zu kurz ist und du dich deshalb ständig beim Fahren bücken musst. Die Lenkerhöhe sollte auf deine Körpergröße abgestimmt sein (besonders wichtig bei einem Stunt Scooter für Kinder). Wenn du auf dem Deck gerade stehst, solltest du den Lenker mit gestreckten Armen gut greifen können!

Stunt Scooter zusammenstellen oder Complete Scooter kaufen?

Nahezu alle Stunt Scooter Teile lassen sich separat einkaufen. Man könnte sich also bequem seinen perfekten Stuntscooter selbst zusammenstellen. Der Vorteil ist klar. Man kann sich so einen Scooter zusammenstellen, der perfekt auf die eigenen Berdürfnisse abgestimmt ist. So könnte man die Scooter Parts so zusammenstellen, dass der Scooter perfekt für die Nutzung im Skatepark ausgelegt ist. Aber kann bzw. sollte sich deshalb jetzt jeder seinen Stunt Scooter selbst zusammenstellen?

Bist du noch Anfänger und vor dem Kauf deines ersten Trick Rollers, solltest du auf jeden Fall einen Complete Scooter kaufen. Denn um sich einen Scooter zusammenzustellen braucht es vor Allem Eines – Erfahrung und Know-How. Dinge, die ein Einsteiger eben nicht mitbringt. Man sollte erstmal herausfinden, was einem Spaß macht. Ist man eher der Stuntmen im Skatpark? Oder nutzt man den Scooter eher in der Freizeit als Fortbewegungsmittel? Weiß man das vorher nicht sicher, wird das Stunt Scooter zusammenstellen mit Sicherheit scheitern. Ein weiterer Nachteil – baut man sich den Scooter selbst zusammen, muss man in der Regel deutlich mehr Geld in die Hand nehmen. Natürlich kommt es dabei auf die gewählten Parts an, aber in der Regel kommt man mit einem Komplettscooter günstiger weg!

Stunt Scooter Test 2018

Nun weißt du, auf welche Kriterien du bei der Wahl deines Scooters achten solltest. Im Folgenden werden wir die ein paar von uns auserwählte Stunt Roller auflisten, die wir anhand dieser Kriterien bewertet haben. Wir hoffen, dir damit deine Entscheidung zu erleichtern, welchen Stunt Scooter du kaufen sollst,  und dir einiges an Aufwand abzunehmen.

Blunt Prodigy S6 Review

Kandidat Nr.1 den wir uns mal genauer angesehen haben, ist der Blunt Prodigy S6 im Neochrome Look. Der erste Eindruck ist auf jeden Fall sehr positiv. Die Optik wirk sehr hochwertig. Der Scooter, Deck und Bar, sind aus 6061 T6 Aluminium gefertigt. Das macht ihn nicht nur robust, sondern gleichzeitig sehr leicht, was im Skatepark von Vorteil ist. Logisch, je schwerer der Scooter, desto schwieriger kann man ihn bei diversen Stunts und Tricks durch die Luft wirbeln.

Stunt Roller Test

Das Deck misst ca. 49,5cm in der Länge und 12cm Breite. Genug um einen Fuß komplett aufs Board zu bringen und einen festen Stand zu haben. Das Deck ist zudem mit einem Griptape überzogen, das für ordentlich Traktion. Sogar bei leicht feuchten Schuhsohlen braucht man keine Angst zu haben abzurutschen.

Der Prodigy verfügt über eine IHC Compression und 2 Bolt Clamp, die für die Verbindung zwischen der Chromoly Bar und dem Deck sorgt. Die Bar ist mit 62cm Höhe und 54cm Breite komfortabel groß. Damit auch für Erwachsene eine angenehme Größe für gutes Handling. Die Wheels sind 120mm groß und machen einen guten Eindruck. Auf geradem Untergrund fährt der Stuntscooter flüssig und erreicht durchaus gute Geschwindigkeiten. Auffällig war, dass auf schwierigeren Untergründe, wie Pflasterstein, die Fahrperformance deutlich nachlässt. Die Erschütterungen bekommt man schon deutlich ab. Aber normalerweise sind solche Untergründe auch nicht das Einsatzgebiet eines typischen Stuntscooters.

Fazit: Der Blunt Prodigy ist ein Stuntscooter, wie er sein soll. Robust, leicht, wendig & schnell. Damit erfüllt er alle Eigenschaften für eine Top Performance im Skatepark! Mit rund 219 Euro gehört er eher ins obere Preissegment, aber Qualität kostet eben! Als Stunt Scooter für Anfänger gibts daher bessere Optionen! Für Fortgeschrittene ist der Blunt Prodigy S6 allerdings nahezu optimal!

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