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Hunderoller – Spaß & Bewegung zusammen mit deinem Hund!

Der Hund – der beste Freund des Menschen und das beliebteste Haustier. Das Tier lebt großteils als Familienhund und bekommt, je nach vorhandener Zeit und Aktivität seines Herrchen oder Frauchens mal mehr oder weniger Bewegung ab. Dabei benötigt der Hund davon sehr viel – er braucht viel Bewegung. Immerhin stammt er vom Wolf ab, der täglich kilometerweit durch die Gegend streift. Infolgedessen sind viele Hunde im Alltag unterfordert. Eine klasse Möglichkeit, den Hund zu fordern, ist das sogenannte „Dog-Scootering. Mit einem speziellen Hunderoller kannst du dich bequem von deinem Hund durch die Natur ziehen lassen. Dabei wird der Hund richtig gefordert und kann sich komplett auspowern!

Dogscooter sind eine tolle Option, zusammen mit deinem Hund, fit zu werden. Was es dabei zu beachten gibt, und welche Hunde dafür überhaupt geeignet sind, klären wir im Folgenden.

Welche Hunde eignen sich für den Hunderoller – Sport?

Bevor du dir nun volle Entusiasmus einen Hunderoller anschaffst, solltest du zunächst einmal prüfen, ob dein Vierbeiner für diesen Zugsport überhaupt geeignet ist. Denn das sind leider nicht alle Hunderassen. Grundsätzlich gibt es hierbei 2 wichtige Punkte, die für oder gegen das Dogscootering sprechen.

Der erste Punkt wäre das Alter des Hundes. Der Hund sollte älter als 12 – 18 Monate sein. Davor ist das Wachstum des Hundes noch nicht vollständig abgeschlossen. Das heißt, als Junghund sind Gelenke, Knochen und Sehnen noch im Wachstum. Die erhöhte Zugbelastung beim Dogscootering wären in diesem Studium nicht förderlich für die Gesundheit des Hundes.

Weiterhin sollte der Hund ein gewisses Mindestgewicht vorweisen. Einfach, damit der Hund die gewisse Masse in Fahrt bringen kann um den Roller ziehen zu können. Man muss bedenken, dass allein der Dogscooter bereits um die 10kg wiegt. Unabhängig vom Gewicht desjenigen, der sich ziehen lässt. Der Richtwert für das optimale „Hunderoller – Gewicht“ des Hundes liegt in etwa bei 18 – 20kg.

Wir merken uns also: Hunde eignen sich für das Dogscootering, wenn sie:

  • Die Wachstumsphase abgeschlossen haben (älter als 12 – 18 Monate)
  • Schwerer als 18kg sind

Anwendungsgebiete des Hunderollers

Hunderoller sind speziell darauf ausgerichtet im Gelände tadellos zu funktionieren. Der Einsatz sollte vorwiegend auf weicherem Untergrund erfolgen. Asphalt ist zwar auch eine Zeit lang möglich, man sollte es aber den Gelenken zu Liebe nicht übertreiben.

Dank der großen, mit luftgefüllten Räder sind auch kleinere bis größere Hindernisse bzw. problematischere Untergründe kein Problem. Die großen Reifen dämpfen die Erschütterungen einfach ab und ermöglichen ein sicheres Rollen.

Hunderoller kaufen – was sollte man beachten?

Damit du lange Spaß an deinem Dogscooter hast, gibt es ein paar Kriterien, auf die man beim Kauf achten sollte. Hunderoller sollten in jedem Falle sehr robust gebaut sein und dementsprechend eine hohe maximale Gewichtsbelastung vorweisen. 100 -120kg sollte hier die Grenze sein! Gerade für größere Personen ist eine möglichst hohe mögliche Gewichtsbelastung wichtig, da ansonsten der Roller schnell verschleißen wird!

Zudem sollte das Trittbrett des Dogscooters ausreichend Platz und Standfläche bieten, damit der Fahrer einen möglichst festen Stand hat. Das ist wichtig, um sowohl die Sicherheit für dich, als auch natürlichen deinen Hund zu gewährleisten! Bedeutend sind zudem noch die Räder. Diese sollten möglichst groß und mit luftbefüllt sein, damit sie für den Einsatz im Gelände bestmöglichst präpariert sind. Außerdem sorgt ein möglichst großes Vorderrad dafür, dass der Roller viel leichter und sicherer fährt. Weiterhin zum Sicherheitsaspekt zählen natürlich die Bremsen. Der Dogscooter sollte sowohl eine Handbremse am Lenker, als auch eine Hinterradbremse besitzen.

Falls du mit deinem Hund zusammen nicht nur immer die gleichen Strecken befahren willst, sondern auch mal an anderen schönen Fleckchen dieser Erde Dogscootering betreiben möchtest, dann sollte der Hunderoller transportabel sein. Dazu sollte der Roller einfach und bequem zerlegt werden können, beispielsweise durch Abmontieren des Vorderrades. Dann sollte er der Roller problemlos in der Kofferraum passen und die Reise kann beginnen!

Zusammenfassend –  diese Punkte solle der Hunderoller erfüllen:

  • Hohe maximale Gewichtsbelastung
  • Starke Bremsen
  • Große Luftreifen
  • Transportabel

Dogscooter fahren – die passende Ausrüstung

Allein der Dogscooter genügt leider nicht für das Dogscootering. Es wird noch die passende Ausrüstung zusätzlich benötigt. Dabei gilt es ein besonderes Augenmerk auf die Qualität zu werfen. Nur eine hochwertige Ausrüstung stellt sicher, dass sich dein Hund beim ziehen des Hunderollers nicht verletzt. Konkret benötigt werden ein Zuggeschirr, eine Antenne sowie eine Rückdämpferleine.

Das Zuggeschirr ist natürlich wichtig, um den Roller am Hund zu befestigen. Nur so kann der Hund logischerweise den Roller ziehen. Dabei gilt es auf jeden Fall darauf zu achten, dass das Geschirr möglichst perfekt zum Körper des Hundes passt! Deshalb ist es unabdingbar, deinen Vierbeiner zu vermessen und gegebenenfalls mehrere Geschirre durchzuprobieren. Alternativ kannst du dir dabei auch professionelle Hilfe in einer Hundeschule suchen. Einfach hingehen und von einem Hundetrainer das richtige Geschirr anprobieren lassen.

Die sogenannte Antenne wird vorne am Lenker befestigt. An dieser Antenne wird dann die Hundeleine befestigt. Die Antenne soll dadurch verhindern, dass die Leine in die Speichen hängt und es damit zum Sturz kommen könnte.

Die Rückdämpferleine soll verhindern, dass der Hund einen Schlag verspürt, wenn abgebremst wird. Die Rückdämpferleine ist also ein absolutes Muss, um den Hund zu schützen.

Geht das Ganze auch mit einem normalen Tretroller?

Nein! Ein klassischer Tretroller ist für den Zughundesport komplett ungeeignet. Das hat mehrere Gründe. Zum Einen ist ein herkömmlicher Tretroller in der Regel mit kleinen Kunststoffrädern ausgestattet. Diese rollen auf Asphalt wunderbar, im Gelände funktionieren sie dagegen gar nicht.

Dann ist der Lenker meistens zu niedrig, um eine wirklich angenehme Haltung beim Dogscootering einzunehmen. Außerdem können dort weder Zuggeschirr, noch Antenne oder Rückdämpferleine ordentlich befestigt werden.

Tipps für Dogscooter Anfänger

Abschließend noch ein paar Tipps für Neulinge im Zughundesport. Denn einfach den Hund vor den Hunderoller binden und losdüsen ist nicht! Etwas Übung gehört da schon dazu. Und zwar sowohl für Hund als auch Herrchen/Frauchen!

Wenn ihr euren Hund das erste Mal am Geschirr anbindet, achtet wirklich darauf, dass alles richtig sitzt und der Hund sich wohlfühlt. Dann kann es eigentlich schon langsam losgehen. Die ersten Schritte sollten sein, den Hund an die Last zu gewöhnen und ihm gewisse Kommandos beizubringen, um sie zu steuern. Dabei hilft es, immer ein paar Leckerlis dabei zu haben und den Hund zu belohnen, wenn er es gut gemacht hat.

Man sollte am Besten mit kurzen Einheiten beginnen und sich streckenmäßig langsam immer ein Stück steigern. Diese zusätzliche Last ist komplett neu für den Hund, daran muss er sich erst gewöhnen. Übung macht den Meister, gilt übrigens nicht nur für den Mensch!

Falls sich das Ganze etwas schwieriger gestalten sollte: Viele Hundeschule bieten mittlerweile spezielle Kurse zum Zughundesport an. Hier bekommst du professionelle Hilfe und Tipps, um deinen Hund für den Zughundesport vorzubereiten. Dann kann dem gemeinsamen Sport & Spaß mit deinem liebsten Vierbeiner nichts mehr im Wege stehen!


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